Was ist Kunsttherapie?

In der Kunsttherapie geht es nicht darum, Kunstwerke zu erschaffen, sondern einen Zugang zu deiner inneren Welt zu bekommen. Das Bild oder die Plastik wird in der Kunsttherapie zum Spiegel der Seele. Wichtige Ziele in der Kunsttherapie sind, dass du selbst kreativ aktiv wirst und dich selbst besser kennen lernst. Als Voraussetzung dafür musst du dich ungehemmt ausprobieren können. Die Werke, die in der Kunsttherapie entstehen, werden daher nicht bewertet. Du sollst dich frei und ohne Angst vor Fehlern ausdrücken können.

Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Es können im klassischen Sinn Bilder mit Pinsel, Stift oder auch den Händen gemalt werden. Beim Zeichnen schaltet der Mensch seine üblichen Gedanken aus. Deine innere Welt wird aktiv und du bringst Unbewusstes mit dem Stift auf das vor dir liegende Papier. Dein Inneres wird sichtbar. Im Prozess erfährst du Neues über dich selbst, deine Muster, dein Verhalten und deine Gefühle.

Wann ist eine Kunsttherapie sinnvoll?

Die Kunsttherapie wird in sehr vielen Bereichen eingesetzt. Sie eignet sich für alle Menschen jeden Alters, insbesondere auch für Kinder und ältere Menschen. Sie dient der Anschauung von Themen und Problemen oder der Unterstützung bei körperlichen Erkrankungen. Sie ist ebenso für Menschen mit Demenz oder geistiger Behinderung geeignet. Die Kunsttherapie ermöglicht dir, dich ohne Worte auszudrücken.

Methoden der Kunsttherapie




Ressourcenarbeit ermöglicht dir, deine inneren und äußeren Kraftquellen zu definieren und zu aktivieren. Du kannst mit Hilfe der Ressourcen wieder Kraft tanken und für Klarheit und Ordnung sorgen.

Das Aufzeichnen deiner Körpersilhouette offenbart dir das Gefühl des inneren Körperraumes, die Ungleichheit der Körperhälften und unterstützt die Verarbeitung und Annahme bei Krankheiten.

Dein Selbstbild und eine von dir gefertigte Maske bringen unbewusste Aspekte hervor und machen diese sichtbar, für mehr Selbständigkeit, Autonomie und Individualität.

Lebensscript ist ein Lebensplan, der in der Kindheit aufgestellt, von den Eltern verstärkt, durch spätere Ereignisse gerechtfertigt worden ist und in einer bewusst ausgewählten Alternative gipfelt. (Definition nach Eric Berne, US- amerikanischen Psychiater)